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Diesellokomotive ME

Vorbild

Nach den zuletzt aufgetretenen Problemen mit den Loks der MZ-Reihe des Herstellers Nohab suchte die DSB nach Alternativen. Die Firma Henschel in Kassel entwickelte in den 70er Jahren eine neue elektrische Kraftübertragung und die DSB entschloss sich, vorerst 10 dieser Lokomotiven bei Henschel zu ordern. In der Lok arbeiten nunmehr 16 anstatt der vorherigen 20 Zylinder und trotz geringerer PS-Zahl (3300 statt 3900) hat die Lok durch den größeren Hubraum eine wesentlich höhere Zugkraft als der Vorgänger. Die zusätzlich eingeführte Nutzbremse ermöglicht zudem eine Weiterverwendung der absorbierten Bremsenergie. Durch die zunehmende Popularität kam es dazu, dass die DSB weitere 27 Loks orderte, die letzte war die ME 1538. Die neueren Modell bekamen im Zuge ihres Einsatzes mit den Doppelstockwagen eine blaue Lackierung.

Modell

Das Oberteil ist aus Kunststoff gefertigt, das Unterteil aus gegossenem Metall. Das Modell besitzt einen Mittelmotor, der über zwei Drehgestelle die jeweils äußeren Achsen mittels einer Schnecke und entsprechenden Zahnrädern antreibt. Zusätzlich besitzt das Modell einen Fahrtrichtungswechsel rot/weiss.
 

ME 1522 und ME 1536 in blau

Modell der ME 1522/ME 1536 in blau. Die Abbildung zeigt die baugleiche ME 1521.
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ME 1505 und ME 1533 in schwarz-rot

Modell der ME 1505/1533 in den DSB-typischen Farben rot-schwarz.
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